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Anatomisches Theater
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Anatomisches Theater (lateinisch Theatrum anatomicum; von griechisch theatron, ‚SchaubĂŒhne‘) bezeichnet einen Raum oder Hörsaal mit tribĂŒnenartiger Anordnung der ZuschauerplĂ€tze und freier Sicht auf einen Tisch, auf dem anatomische Demonstrationen bzw. Sektionen (Zergliederungen) stattfanden.cite-ref-1[1] Der im 16. und 17. Jahrhundert auch als Buchtitel (vgl. Caspar Bauhin) verwendete Begriff war als Terminus im 18. und 19. Jahrhundert gebrĂ€uchlich.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] Die Namensgebung nimmt Bezug auf die mit dem Sektionstisch versehene „BĂŒhne“, von der sich ringsherum, Ă€hnlich einem Amphitheater, die Sitzreihen fĂŒr die Zuschauer erheben.

Contents

‱ Herkunft
‱ Padua (1594)
‱ Jena (1629)
‱ Rezeption
‱ Heute
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Herkunft

Bereits Anfang des 14. Jahrhunderts fanden öffentliche Obduktionen statt. Diese fĂŒr FakultĂ€tsmitglieder, Studenten und Mitglieder der Obrigkeit theatralisch inszenierten Schaustellungen fanden aber meist einfach unter freiem Himmel beispielsweise auf Friedhöfen statt. Um 1484 verlagerte man diese Sektionen jedoch hĂ€ufig in UniversitĂ€tsgebĂ€ude, um die Zuschauer nicht der Witterung auszusetzen.cite-ref-4[4] 1540 entstand fĂŒr eine Obduktion unter der Leitung von Andreas Vesalius ein „temporĂ€res theatrum anatomicum“. Erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts jedoch werden Ideen des Anatomen und Medizinprofessors Alexander (oder Alessandro) Benedetti (* um 1450; † 31. Oktober 1512)cite-ref-5[5] umgesetzt und anatomische „SchaubĂŒhnen“ fest in den UniversitĂ€ten installiert. Allerdings dauerte es noch bis ins 18. Jahrhundert, bis diese auch mit zufriedenstellenden BelĂŒftungs- und Heizsystemen sowie effektiver Beleuchtung ausgestattet wurden.cite-ref-6[6]

Die Dauer einer Sektion schwankt zwischen Aufzeichnungen, in denen von drei Tagen erzÀhlt wird, bis hin zu Zeugnissen, die von mehreren Wochen berichten. Hierbei gab es sowohl Obduktionen menschlicher Körper als auch von Tierkörpern.cite-ref-7[7]

Architektur

Entscheidende Kriterien bei der Architektur und dem Bau des anatomischen Theaters waren die Perspektive, Rahmung und die Sicht. Ebenso von Bedeutung waren die Anordnung des Raumes sowie die Raumbedingungen.

Der Anatomieraum des Mittelalters

Im Mittelalter existierte noch keine feste Theaterarchitektur.cite-ref-8[8] Es gibt eine enge Verbindung zwischen den anatomischen Theatern und der Geschichte der Anatomie bzw. der Lehranatomie als Teil der medizinischen Lehre. Seit dem Hochmittelalter war der anatomische Lehrunterricht fest an den UniversitĂ€ten des Abendlandes verankert, allerdings zunĂ€chst als reine „Buchwissenschaft“ basierend auf den Schriften antiker Gelehrter und einer rein theoretischen Lehrweise, die keine besonderen Anforderungen an den Raum stellte.cite-ref-9[9]

Man verwendete deshalb zufĂ€llig verfĂŒgbare RĂ€ume und richtete sie je nach dem Zweck um. Manchmal fanden die Sektionen aber auch im Freien und unter improvisierten Bedingungen statt. Um die Sektion vollrichten zu können, genĂŒgten ein Pult fĂŒr den vortragenden Magister und ein langer Tisch fĂŒr den Leichnam. Die Anatomia publica wurde in der Regel im Winter durchgefĂŒhrt, da die tiefen Temperaturen eine lĂ€ngere Haltbarkeit der Leichen ermöglichten.cite-ref-10[10]

Der Leichnam diente dabei nicht der eigenen Untersuchung durch den Sezierenden, sondern der Veranschaulichung der vorgetragenen Lehrtexte.

Die oft geltende Annahme, dass Sektionen durch die katholische Kirche verboten wurden, lĂ€sst sich nicht bestĂ€tigen. Es kann jedoch von einer ZurĂŒckhaltung gegenĂŒber der praktischen AusĂŒbung von Anatomie ausgegangen werden, die beispielsweise durch kritische Äußerungen des Kirchenvaters Augustinus gefördert wurde, sodass Sektionen nur sehr selten stattfanden.cite-ref-richter-11-0[11] Der Ablauf der Lehranatomien folgte einem festen Rahmen, die Veranstaltung wurde durch die Obrigkeit geregelt. Bei den verwendeten Leichnamen handelte es sich meist um zum Tode verurteilte Personen, die aus einer anderen Stadt stammten. Anschließend wurde fĂŒr eine wĂŒrdevolle Beerdigung gesorgt und es wurden Messen fĂŒr die Verstorbenen gelesen.cite-ref-12[12]

Der Anatomieraum der FrĂŒhen Neuzeit

FĂŒr die öffentliche Zurschaustellung und die öffentliche PrĂ€sentation von medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen wurden die RĂ€umlichkeiten mit Beginn des 14. Jahrhunderts immer wichtiger. Ein in Basel vom Rat der Stadt fĂŒr Caspar Bauhin eingerichtetes Theatrum anatomicum war ein Demonstrationssaal fĂŒr den anatomischen Unterricht.cite-ref-13[13] Wichtige VerĂ€nderungen (unter Einfluss der Philosophie, Religion usw.) wurden vorangetrieben und fĂŒhrten schließlich im 16. Jahrhundert zu einem grundlegenden Wandel fĂŒr die Anatomie und den Anspruch an die RĂ€umlichkeiten.cite-ref-norm-friesen-u-2013-14-0[14]

Die ersten VorschlĂ€ge zu einem anatomischen Theater stammten von Alessandro Benedetti, einem Chirurgen, der 1502cite-ref-15[15] ĂŒber den paradigmatischen Entwurf eines Anatomieraumes schrieb. Er war vermutlich Professor der Anatomie in Venedig, wo bereits seit 1368 jĂ€hrlich Sektionen durchgefĂŒhrt wurden. Benedetti betonte den Nutzen der eigenen Beobachtungen gegenĂŒber dem Studium der Schriften und begrĂŒndete den medizinischen Sinn der Sektionen mit dem möglichen Erkenntnisgewinn zu Ursachen von Krankheiten. Bei der architektonischen Gestaltung orientierte er sich an den ovalen Grundrissen antiker Bauten wie des Colosseums in Rom oder der Arena in Verona. Wichtig waren ihm ein gut gelĂŒfteter Raum und eine kreisrund angeordnete Sitzordnung, durch die möglichst viele Zuschauer untergebracht werden konnten. Ein Aufseher sollte verhindern, dass die Vortragenden gestört wurden. FĂŒr eine bessere Sicht auf den Leichnam schlug Benedetti einen erhöhten Tisch vor. Die Zeit fĂŒr den Beginn und das Ende der Sektion musste festgelegt werden, damit die Aufgabe beendet war, bevor die Leiche verweste. Eine bestimmte Anordnung, also Dramaturgie, hing vom Zustand der Leiche ab.cite-ref-16[16]

“A temporary dissecting theater must be constructed in an ample, airy place with seats placed in a hollow semicircle, such as can be seen at Rome and Verona, of such a size as to accomondate the spectator and to prevent the crowd from disturbing the surgeons with the knives, completing the dissection.”cite-ref-17[17]

Der französische Anatom und Buchdrucker Charles Estienne verfolgte Ă€hnliche Vorstellungen wie Benedetti, baute aber auf einen halbrunden Zuschauerraum. Er schlug einen drehbaren Tisch vor, um dem ganzen Publikum Sicht auf den Leichnam zu ermöglichen. Er strebte gute optische und akustische VerhĂ€ltnisse fĂŒr jeden Anwesenden im Saal an. Um das zu erreichen, erarbeitete er fĂŒr Theater im Freien das Aufspannen von WachstĂŒchern und schlug vor, einzelne Körperteile durch den Saal tragen zu lassen.cite-ref-18[18] Ein Vorsteher des Anatomischen Theaters in Paris war Jacques Jean Bruhier, der 1742 Jacob Winslows Dissertation in französischer Übersetzung (Dissertation sur l’incertitude des signes de la mort et abus des Enterremens et Embaumemens prĂ©cipitĂ©) herausgab.cite-ref-19[19]

Beispiele berĂŒhmter anatomischer Theater

Die beiden berĂŒhmtesten AnatomierĂ€ume befinden sich in Padua (1594) und Bologna (1637). In den UniversitĂ€ten dieser StĂ€dte wurden bereits im 15. Jahrhundert provisorische Anatomische Theater aus Holz verwendet.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] FĂŒr die Anatomie-Theater wurde das römische VerstĂ€ndnis von griechischer Theaterarchitektur (römisch-antikes Amphitheater) herangezogen. Die amphitheatralische Form des Benedictus ist das rĂ€umliche Leitmotiv dieses Raumtypus. Ein wichtiger Grund fĂŒr die Errichtung von Anatomietheatern war der Wunsch danach, dem Akt der Sektion eine wĂŒrdige Umgebung zu schaffen.cite-ref-schramm-22-0[22] ZunĂ€chst wurden nur ephemere Holzkonstruktionen in schon bestehenden UniversitĂ€ten gebaut. Dass die RĂ€umlichkeiten aus Holz konstruiert worden, lag unter anderem daran, dass ein anderer Baustoff fĂŒr solche Arten der Bauweise nicht zur VerfĂŒgung standen. Zum anderen hatte das Holz den Vorteil, dass es den Geruch absorbierte.cite-ref-richter-11-1[11]

Die meisten Autoren verstehen unter dem Anatomischen Theater einen „Raum mit steigendem GestĂŒhl, um den Zuschauern einen zu demonstrierenden Vorgang deutlich vor Augen fĂŒhren zu können.“cite-ref-23[23]

Padua (1594)

Das Padua-Modell ist von praktisch-wissenschaftlichen Bedingungen ausgegangen, ist also eher zweckmĂ€ĂŸig konstruiert worden. Es gilt als erstes fest eingebautes anatomisches Theater. Das Theater wurde in die UniversitĂ€t temporĂ€r eingebaut. Der Raum war elliptisch und 12 Meter hoch. Die sechs Sitzreihen waren steil ansteigend, wodurch man seinen Platz nur schwer erreichen konnte. Es war Platz fĂŒr circa 500 Zuschauer. Den Vorrang hatte bei diesem Grundriss vor allem die FunktionstĂŒchtigkeit.

Im Mittelpunkt und an der tiefsten Stelle des hölzernen Einbaus stand ein Demonstrationstisch, mit dem zu sezierenden Leichnam. Die unterste Sitzreihe umschließt den Demonstrationsplatz. Diese Anordnung erinnert stark an das griechische Theater. Dadurch Ă€hnelt der Anatomieraum stark einer Art Festsaal. Da in diesem Bau keine Fenster eingebaut waren, verwendete man Kerzen fĂŒr die Beleuchtung des Raumes. Das hatte den Nachteil, dass sich der Raum stark erhitzte und es an Frischluft fehlte. Der Name des Architekten dieser Form des Theaters ist unbekannt.cite-ref-24[24]

Bologna (1637)

Das Bologna-Modell ist von einer dekorativen Idee ausgegangen und hatte eher eine reprĂ€sentative Funktion. Konstruiert wurde diese Form eines anatomischen Theaters von dem Architekten Antonio Levanti. Der rechteckige Raum bot viel mehr Ausstattung als in Padua. Er wurde aus Tannenholz hergestellt. Der Seziertisch war mit einer RĂŒstung umrandet und dadurch von den RĂ€ngen getrennt. Teilweise war der Tisch auch dreh- und versenkbar. Durch die kreisförmig angeordneten Sitzreihen um den Seziertisch herum, bot die Anordnung des Raumes eine bessere Sicht fĂŒr die Zuschauer, als in Padua. Außerdem verfĂŒgte es ĂŒber Nebenkabinette fĂŒr die PrĂ€paration. Diese Form eines reprĂ€sentativen Theaters wurde nur einmalig nachgeahmt. Nur das anatomische Theater in Ferrara aus dem Jahr 1731 erinnert an das Bologna-Modell und dessen Grundriss und Ausstattung.cite-ref-25[25]

Amsterdam (1691)

Das anatomische Theater ist durch eine ArenabĂŒhne, einer Umrandung des Tisches und einer Kuppel, die von kleinen Fenstern durchbrochen ist, gekennzeichnet.cite-ref-norm-friesen-u-2013-14-1[14]cite-ref-26[26]

Leiden (1579)

Um 1700 nimmt Leiden eine Ă€hnlich fĂŒhrende Rolle wie Padua 100 Jahre zuvor, ein.cite-ref-27[27] Die Ausstattung ist sehr nĂŒchtern gehalten. Es verfĂŒgt ĂŒber drei Reihen zum Stehen. Das Besondere an dem Raum in Leiden waren die hoch eingebauten Fenster auf der linken und rechten Seite, die den Raum mit Tageslicht ausstatteten. Jedoch stellte sich diese Lösung nicht als optimal dar, da das Tageslicht fĂŒr Gegenlicht und fĂŒr Schatten sorgte, welche die Sicht auf die Leiche erschwerten.cite-ref-28[28]

Upsala (1662)

Errichtet wurde das Theatrum anatomicum in Upsala von Olof Rudbeck. Dieser Anatomieraum verfĂŒgt ĂŒber eine Rundumgalerie und steil ansteigenden SitzplĂ€tzen. Der Demonstrationsraum ist reich verziert. Die Kuppeln des Doms wurden 1662 gebaut, um das Tageslicht als Beleuchtung von oben nutzen zu können. Die Rekonstruktion der TheaterrĂ€ume mit eingebauten Glaskuppeln ist ebenfalls aus der Vorstellung der römisch antiken TheaterrĂ€ume hervorgegangen. Dadurch konnte man auf seitliche Fenster verzichten.cite-ref-schramm-22-1[22]

Kopenhagen (1644)

1644 war das „Theatrum Anatomicum“ im „Domus Anatomica“ eingerichtet worden, 1728 durch Brand zerstört.cite-ref-29[29] In Kopenhagen war das anatomische Theater einerseits dadurch gekennzeichnet, dass der Raum und die RĂ€nge in den Boden versenkt worden sind. Anderseits war das Theater ein eigens verrichteter Bau, was als große Innovation galt. Es verfĂŒgte des Weiteren noch ĂŒber zwei NebenrĂ€ume, die unter anderem zur Aufbewahrung der Materialien und den GerĂ€ten diente.cite-ref-30[30]

Anatomische Theater in Deutschland

Heidelberg (1391)

Zwei Jahre nach der GrĂŒndung der Heidelberger UniversitĂ€t wurde 1388 eine medizinische FakultĂ€t eingerichtet. Seit 1391 befand sich in einem Haus in der Dreikönigstraße ein „Theatrum Anatonicum“. 1771 fand ein Umzug in ein anderes Haus statt. 1805 kam das Anatomische Theater in den Chor des sĂ€kularisierten Dominikanerklosters in die Brunnengasse.cite-ref-31[31]

Jena (1629)

1629 errichtete Werner Rolfinck das erste Anatomische Theater in Jena und fĂŒhrte auch öffentliche Leichensektionen durch, womit er erhebliches Aufsehen erregte.cite-ref-32[32] Eine andere Quelle gibt als Entstehungsjahr 1654–55 an.cite-ref-33[33]

Altdorf bei NĂŒrnberg (1657)

Moritz Hoffmann, der in Padua studiert hatte, eröffnete 1657 an der UniversitÀt Altdorf ein Anatomisches Theater.cite-ref-34[34] Es wurde nach Art eines Amphitheaters errichtet.

NĂŒrnberg (1669)

ZunÀchst im Findlingshaus, ab 1671 im Refektorium des Katharinenkloster.cite-ref-35[35]

Bremen (1685)

Johann Friedrich von Cappeln (1646–1714) ließ als Professor der medizinischen FakultĂ€t am Gymnasium illustre eine sogenannte Anatomiekammer errichten, die am 2. Mai 1685 mit einer Zergliederung eröffnet wurde.cite-ref-36[36]

Leipzig (1704)

Am 10. September 1704 wurde in Leipzig an der medizinischen FakultÀt der UniversitÀt feierlich ein Anatomisches Theater durch Johann Christian Schamberg im ersten Stockwerk des Paulinums eröffnet.cite-ref-37[37] Nachdem es baufÀllig geworden war, fand 1818 eine umfangreiche Renovierung statt.cite-ref-38[38]

WĂŒrzburg (1726)

Unter Leitung des Anatomieprofessors Johann Simon BauermĂŒller entstand aus dem zwischen 1705 und 1714 (von Joseph Greissing errichteten)cite-ref-39[39] Gartenpavillon im Botanischen Garten des WĂŒrzburger Juliusspitals ein von 1727 bis 1853 als Theatrum anatomicum,cite-ref-40[40]cite-ref-41[41] das nicht nur der anatomischen Forschung, sondern auch pathologischen und gerichtsmedizinischen Untersuchungen diente, unter anderem von Albert von Kölliker und Rudolf Virchowcite-ref-42[42] genutztes GebĂ€ude, das von 1786 bis 1788cite-ref-43[43] durch Carl Caspar von Sieboldcite-ref-44[44] noch baulich erweitert worden war.cite-ref-45[45]cite-ref-46[46] Das 1945 zerstörte GebĂ€ude wurde 1958 als Festsaal wieder aufgebaut.cite-ref-47[47]cite-ref-48[48]

Berlin (1717)

1713 wurde an der SozietĂ€t der Wissenschaften ein Kollegium fĂŒr Anatomie gebildet und bis 1717 das erste Anatomische Theater fĂŒr die Humanmedizin (in exercitus populique salutemcite-ref-49[49]) in Berlin im nordwestlichen Eckpavillon des Königlichen Marstalls eingerichtet. ZunĂ€chst stand das medizinisch-anatomische Kollegium allen Studierenden offen, wurde aber 1724 auf Druck von König Friedrich Wilhelm I. zu einer MilitĂ€reinrichtung, dem Medizinisch-chirurgischen Kollegium, und war ausschließlich fĂŒr die Ausbildung von WundĂ€rzten zustĂ€ndig. SpĂ€ter war das Kollegium auch wieder fĂŒr Nicht-MilitĂ€rs zugĂ€nglich und ging mit der GrĂŒndung der UniversitĂ€t an deren medizinische FakultĂ€t ĂŒber. FĂŒr das MilitĂ€r wurde als Ersatz 1811 eine Medizinisch-Chirurgische Akademie fĂŒr das MilitĂ€r gegrĂŒndet. Das alte Anatomische Theater wurde weiterhin genutzt.cite-ref-50[50]

Berlin (1789/90)

1787 verfĂŒgte König Friedrich Wilhelm II., eine Tierarzneischule in Berlin einzurichten, weil „der Schaden, der aus Mangel an guten Ross- und ViehĂ€rzten entstanden, fĂŒr das Land und die Cavallerie von allertraurigsten Folgen“ sei.cite-ref-51[51] Das Anatomische Theater der Tierarzneischule wurde 1789/90 von Carl Gotthard Langhans als frĂŒhklassizistisches GebĂ€ude in Anlehnung an Andrea Palladios Rotonda erbaut.

Die Ausstattung

Ab dem 18. Jahrhundert ging eine Ausweitung des Raumbedarfs vor sich. Zu den RĂ€umlichkeiten des anatomischen Theaters gehörten neben dem öffentlichen Demonstrationsraum auch ein privater Arbeitsraum, ein Sammlungsraum sowie eine „Anatomische KĂŒche“. Die KĂŒchen dienten vor allem der KnochenprĂ€parierung, -der Knochenreinigung und dem Kochen.cite-ref-52[52]

Auch die Ausstattung an Materialien wurde immer vielfÀltiger. Rasierklingen, Messer und kleine SÀgen waren die wichtigsten Werkzeuge beim Sezieren.cite-ref-53[53]

Die Dekoration

In Bologna gab es zum Beispiel zahlreiche Holzskulpturen von Hippokrates und berĂŒhmten Anatomen an den WĂ€nden und an der Decke, was darauf hinweist, dass das Theater gleichzeitig ein Ort war, wo die großen Vorreiter dieser Disziplin geehrt wurden.cite-ref-54[54] Des Weiteren war der Raum in Bologna mit HolztĂ€felungen und ChorgestĂŒhl ausgeschmĂŒckt.

In vielen Abbildungen sind die Worte „memento mori“ zu sehen, was die Konfrontation mit dem Tod mit sich brachte, also mit dem Körper als vergĂ€nglichem Leib. Man sollte sich bewusst sein, dass man eines Tages sterben wird.cite-ref-55[55]

Leiden besaß eine Rundumgalerie von PortrĂ€ts mythischer und historischer Helden. Eine weitere Besonderheit waren die SchaukĂ€sten und PrĂ€parate, die zur Schau gestellt wurden.

Das Theatrum anatomicum in Amsterdam erhĂ€lt seinen einzigartigen dekorativen Charakter durch einen prunkvollen Kronleuchter, der ĂŒber dem Seziertisch hĂ€ngt.cite-ref-schramm-22-2[22]

Organisation

Die Sektionen wurden in der Regel von Studenten organisiert, die sich in verschiedenen Positionen und Hierarchien befanden: ein Rektor (eine ausgewĂ€hlte Studentenposition), zwei consiliarii (PrĂ€sidenten der „Studentennationen“) und zwei massarii (Seniorenstudenten, die unter anderem fĂŒr den Erwerb von Leichen und Instrumenten verantwortlich waren).cite-ref-56[56]

Die Veranstaltungen fanden vor allem in den Wintermonaten statt und dauerten ungefÀhr sechs Wochen.cite-ref-57[57]

Die öffentlichen anatomischen Demonstrationen hatten vor allem im 16. Jahrhundert einen feierlichen Charakter: Sie waren akademische Veranstaltungen und wurden von einem rituellen feierlichen Rahmen umgeben, denn der Umgang mit dem Tod musste in einem sakralen Ambiente vollzogen werden, es musste Abbitte dafĂŒr geleistet werden. Gabriele Falloppio bezeichnet diese mit dem Wort „feste“. (lat. festus: feierlich, festlich, „religiöse und weltliche Feierlichkeiten, die außerhalb der Tagesroutine einer menschlichen Kultur stehen.“)cite-ref-58[58] Dadurch wird auf das SpektakulĂ€re dieser Demonstrationen hingewiesen.cite-ref-59[59]cite-ref-60[60] Zum Beispiel wurden in Bologna Sektionen in besonders feierlichem Rahmen gehalten: funzione dell’anatomia. Hier fanden Sektionen auch in der Karnevalszeit statt, weil diese einen feierlichen Charakter hatten und an die VergĂ€nglichkeit des Menschen erinnerten. Die Besucher mussten Masken tragen und die Veranstaltungen waren unter anderem von Witzen begleitet. Interessant daran ist es den kulturellen Status einer Gesellschaft zu analysieren: Wie inszeniert eine Gemeinde den Umgang mit dem Tod und dem UnerklĂ€rlichen?

Vorgehensweise

Am Anfang des 16. Jahrhunderts hatten die öffentlichen anatomischen Demonstrationen eine EinfĂŒhrungsfunktion: sie galten fĂŒr die neuen Studenten als EinfĂŒhrungen in das Studium. Deswegen, und weil diese AuffĂŒhrungen vor einer großen Anzahl von Personen gehalten wurden, wurden diese von Jacopo Berengario (Professur in Bologna) anatomia communi (lat. ĂŒblich, gewöhnlich/gemeinsam) genannt. Somit bieten die ersten anatomische AuffĂŒhrungen nur allgemeines anatomisches Wissen und nicht eine Darstellung von ganz bestimmten Untersuchungen am menschlichen Körper (wie zum Beispiel Krankheiten).cite-ref-61[61]

Zum Beispiel notierte Benedetti in seiner 1498 in Venedig erschienenen Schrift „Anatomica, sive historia corporis humani“, dass die Leiche eine normale, generelle Struktur haben soll, sie soll auch nicht zu dĂŒnn und auch nicht zu dick sein. Nach bestimmten Merkmalen, Eigenschaften und Anomalien des Körpers wurde nicht gesucht.cite-ref-62[62]

In den ersten anatomischen Theatern des 16. Jahrhunderts spielte aber das Gesehene eine kleinere Rolle als das Gesprochene. FĂŒr Alessandro Benedetti zum Beispiel war der Prozess der Dissektion weniger wichtig.cite-ref-63[63] Der Anatom (Dozent, doctores extraordinarii), der aus Mondinos Anathomia (1316, auf den Schriften von Galen basierende Texte) las, stand im Mittelpunkt der Sektionen und spielte eine wesentlichere Rolle als die Leiche. Seine Worte waren die Basis der anatomischen Lehre, eine Tatsache, die die Kultur des medizinischen Humanismus wĂ€hrend der Renaissance widerspiegelte.cite-ref-64[64] Ein VorfĂŒhrer (doctores ordinarii) zeigte dem Dissektor die Körperteile, ĂŒber die der Anatom las und die geschnitten werden mussten. Der VorfĂŒhrer bewies durch Zeigen das, was der Dozent sprach. DafĂŒr wird das Wort „declaret“ (deklamieren) benutzt. Manchmal wurden die Rollen des Lektors und des VorfĂŒhrers von derselben Person ausgefĂŒhrt. Die Sektionen wurden nicht von den Anatomen gemacht, sondern bspw. von einem Chirurgen, Wundarzt oder Barbier.cite-ref-65[65]cite-ref-j-tte-66-0[66]cite-ref-67[67] Es wurde genau nach der vorgelesenen Schrift gehandelt und nicht nach Sehen und Beobachten.

Die Hierarchisierung im Rahmen der anatomischen AuffĂŒhrungen zeigt, dass diese einen formellen Charakter hatten und Gelegenheiten fĂŒr die beteiligten akademischen Persönlichkeiten waren, ihre Macht und ihr Prestige zu festigen und ihre AutoritĂ€t dem Publikum zu demonstrieren.cite-ref-j-tte-66-1[66] Kontrolle ĂŒber das Geschehene zu haben und das bekannt zu machen, war wesentlich in einer öffentlichen Zurschaustellung.

William Heckscher meint in seinem Buch Rembrandt’s Anatomy of Dr. Nicolaas Tulp, dass wegen der Ausgabe von Rollen diese Veranstaltungen wie stilisierte Spektakel gewirkt hĂ€tten.cite-ref-68[68]

Durch diese Hierarchisierung, aber auch durch die rĂ€umliche und zeitliche Begrenzung, wurde das Theatralische der anatomischen AuffĂŒhrungen deutlich gemacht.cite-ref-69[69] Diese theatrale Überformung der Leichenzergliederung ermöglichte nicht nur medizinische Erkenntnis, sondern machte zudem die Sterblichkeit, die Rollenhaftigkeit des Daseins und den göttliche Schöpfungsplan, der im Bau des menschlichen Körpers gesehen wurde, Ă€sthetisch verhandelbar.cite-ref-70[70]

Rezeption

Am Anfang des 16. Jahrhunderts nahmen vor allem Studenten und Professoren, aber auch KĂŒnstler, die ihr Wissen ĂŒber die anatomischen Proportionen erweitern wollten, an den anatomischen Demonstrationen teil. Die Berichte zeigen, dass in der ersten HĂ€lfte des 16. Jahrhunderts die Veranstaltungen mehr von Angehörigen der FakultĂ€ten besucht wurden.cite-ref-j-tte-66-2[66]cite-ref-71[71] Weil im Rahmen der Veranstaltungen der Anatom seine AutoritĂ€t und Macht zeigen und bekannter werden konnte, wurden Einladungen an bedeutende akademische Persönlichkeiten, Vertreter des öffentlichen Lebens und Angehörige des Adels geschickt. WĂ€hrend im deutschsprachigen Raum die Teilnahme an den anatomischen VorfĂŒhrungen relativ begrenzt war, berichtete man ab der Mitte des 16. Jahrhunderts in Italien auch von der Teilnahme von Angehörigen niederer StĂ€nde an solchen Veranstaltungen.cite-ref-72[72]cite-ref-73[73]

Ein Beweis dafĂŒr, dass das anatomische Theater in seinen AnfĂ€ngen nicht unbedingt einen didaktischen Charakter hatte, ist auch die Tatsache, dass die PlĂ€tze mit der besten Leicheneinsicht nicht den Studenten vorbehalten waren, sondern den Akademikern und den höheren StaatsautoritĂ€ten. DarĂŒber hinaus berichteten die Kritiker mehr ĂŒber die rhetorischen FĂ€higkeiten des Anatomen als ĂŒber die Sektion an sich. Weil die haptische Wahrnehmung von der optischen Wahrnehmung getrennt war und weil das Sehen eingeschrĂ€nkt war, war es schwer VerknĂŒpfungen zwischen dem Gelesenen und dem Gesehenen zu machen und somit anatomisches Wissen zu erwerben.cite-ref-74[74]cite-ref-75[75] Das Publikum bildete so wie im Theater eine Gemeinde und musste Eintrittskarten lösen. Das Eintrittsgeld wurde vor allem fĂŒr die Abdeckung der Organisationskosten benutzt.cite-ref-76[76]cite-ref-77[77]

In der breiten Masse des Volkes gab es auch Gegenstimmen, die sich wegen des christlichen Glaubens an die Auferstehung gegen die ZerstĂŒckelung und Zergliederung der Körper aussprachen. Deswegen wurden fĂŒr die anatomischen Theater die Leichen der zum Tode Verurteilen und der Selbstmörder benutzt. Wegen der großen Nachfrage hat man auch Handel mit Leichen betrieben.cite-ref-78[78]

Andreas Vesalius, die vesalische Revolution

In seinen Schriften De humani corporis fabrica schlĂ€gt Andreas Vesalius einen neuen Charakter der anatomischen AuffĂŒhrungen vor und Ă€ndert somit das VerhĂ€ltnis zwischen Leiche und Zuschauer. Er orientiert seine Praxis an den Originalschriften von Galen, der meint, dass der Mediziner auf das Geschaute und nicht auf das Gelesene vertrauen mĂŒsse.cite-ref-79[79] Dennoch deckt Vesal auch auf, wo sich Galen geirrt hat. Mit ihm entstand ein neues WissenschaftsverstĂ€ndnis.

Nach ihm sind die privaten, intimen SektionsdurchfĂŒhrungen wichtiger, weil sie durch den nichtöffentlichen Charakter einzig die Rolle haben, zu lehren und anatomisches Wissen und Erfahrung zu verbreiten. Er meint, dass im Rahmen solcher privater Veranstaltungen verschiedene Krankheiten und ganz bestimmte Themen behandelt werden konnten, wĂ€hrend man bei den öffentlichen Sezierungen nur Allgemeines am menschlichen Körper zeigen konnte, weil auch das Publikum ein anderes war (nicht nur akademisches Publikum wie bei den privaten Sezierungen).cite-ref-80[80]

Vesalius ist bekannt dafĂŒr, dass er mehr Wert auf Zeigen, Sehen, Handeln, BerĂŒhrung und Untersuchung der Leiche gelegt hat und weniger auf das Gesagte und auf den vorgegebenen Text. Es Ă€ndert sich dadurch der Charakter der öffentlichen Demonstrationen und die Fokussierung auf die FĂ€higkeit des Anatomen, die Leiche zu sezieren, tritt zurĂŒck. Somit wachsen die Anforderungen an den Anatomen.cite-ref-81[81] Es wurde mehr Wert auf die Untersuchung des menschlichen Körpers als auf den vorgegebenen Text und das Gesprochene gelegt. Gegen Ende des Jahrhunderts haben Medizinstudenten Sektionen durchgefĂŒhrt.cite-ref-82[82]

Die Distanz zwischen Zuschauer und Handelnden soll verschwinden, der Student soll frei sein, die Leiche zu berĂŒhren, zu handeln und sich im Raum zu bewegen. Weil diese Distanz gebrochen wurde, gewannen die AuffĂŒhrungen an Klarheit. Somit verloren die anatomischen AuffĂŒhrungen ihren formellen Charakter und wurden ĂŒberzeugender, beredter. Die Improvisation ĂŒbernahm die Stelle der vorgegebenen hierarchischen Rollen.cite-ref-j-tte-66-3[66]cite-ref-83[83]

Heute

Heute lassen sich die Zeugnisse fĂŒr anatomisches Theater vor allem in zu Museen umfunktionierten GebĂ€uden wie beispielsweise in Padua, Tartu oder auch Bologna finden. Allerdings gibt es trotz intensiver Forschung immer noch Unklarheiten beim Ablauf einer solchen Schaustellung. So ist beispielsweise immer noch ungeklĂ€rt, wie genau die Rolle der Redner definiert war.cite-ref-84[84] Aus dem Theatrum anatomicum in Leiden entwickelten ĂŒber Generationen von Anatomen das Museum anatomicum der dortigen UniversitĂ€t.cite-ref-85[85]cite-ref-86[86] (Vgl. auch Museum anatomicum).

Eine neue Form der anatomischen Darstellung bietet Gunther von Hagens mit seinen Körperwelten-Ausstellungen. Hierbei hĂ€utet und prĂ€pariert er die Leichname so, dass sie in der Bewegung innezuhalten scheinen. Dadurch verstĂ€rkt sich der Eindruck, man könne „In den Körper hineinschauen“ und sehen, wie dieser im Alltag funktioniert. Allerdings ist gerade dies ein starker Kritikpunkt fĂŒr viele Leute. Außerdem wird oft angefĂŒhrt, dass dies kein respektvoller Umgang mit menschlichen Überresten sei, da die Körper in gewisser Weise bloßgestellt wĂŒrden.

Literatur

‱ Helmar Schramm (Hrsg.): Spuren der Avantgarde: Theatrum anatomicum. FrĂŒhe Neuzeit und Moderne im Kulturvergleich. De Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-024578-3.
‱ Im Anatomischen Theater fand er selbst den Tod. In: Ärzte Zeitung, 28. Februar 2007 (dpa)
‱ Michael Bergeest: Bildung zwischen Commerz und Emanzipation: Erwachsenenbildung in der Hamburger Region des 18. und 19. Jahrhundert. Waxmann Verlag, MĂŒnster 1995, ISBN 3-89325-313-0, S. 115. (books.google.de).
‱ Konrad RĂŒckbrod: Das Anatomische Theater – Archetypus des modernen Hörsaals. In: Medizinischer Monatsspiegel Merck. 1973.
‱ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin 1936.
‱ Adolph Leopold Richter: Geschichte des Medizinal-Wesens der Königlich-Preußischen Armee bis zur Gegenwart. Ferdinand Encke Verlag, Erlangen 1860, S. 110; Textarchiv – Internet Archive
‱ Johann Stephan PĂŒtter, Friedrich Saalfeld: Versuch einer academischen Gelehrten-Geschichte von der Georg Augustus UniversitĂ€t zu Göttingen. Band 4. Vandenhoeck & Ruprecht, 1838, S. 144, Textarchiv – Internet Archive
‱ Johann Andreas Demian: Beschreibung oder Statistik und Topographie des Großherzogthums Hessen. Band 2. August LeRour, Mainz 1826, S. 259; Textarchiv – Internet Archive
‱ W. C. Praetorius: Beschreibung der Königl. DĂ€nischen freyen Grenz- und Handlungs-Stadt Altona und des benachbarten DĂ€nischen Gebietes. F. Bachmann, Hamburg 1792, S. 193; Textarchiv – Internet Archive
‱ Christoph Schweikardt: Anatomisches Theater. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 61.

Fremdsprachige Literatur

‱ Norm Friesen u. a.: The Anatomy Lecture Then and Now. Educational Philosophy and Theory, Taylor & Francis Online, 2013.
‱ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, ISBN 978-1-4214-0142-3.
‱ Giovanna Ferrari: Public Anatomy Lessons and the Carneval: the Anatomy Theatre of Bologna. In: Past and Present, Nr. 117, November 1987, Oxford University Press on behalf of Past and Present Society, S. 50–70.
‱ Luke Wilson: William Harvey’s Prelectiones: the Performance of the Body in the Renaissance Theatre of Anatomy. In: Representations, n°17, University of California Press, 1987.
‱ William Brockbank: Old Anatomical Theatres and What Took Place Therein [archive], Medical History, n°12, Cambridge University Press, 1968.
‱ Levi Robert Lind: Studies in Pre-Vesalian Anatomy. Biography, Translation, Documents. Philadelphia 1975, insbesondere S. 69–137.

Weblinks

Commons

: Anatomical theatres

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018; ieg-ego.eu abgerufen am 8. MĂ€rz 2021; d-nb.info (PDF; 417 kB).

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Christoph Schweikardt: Anatomisches Theater. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 61.
cite-note-22. ↑ KortĂŒm: Anatomie-GebĂ€ude in Göttingen. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 22, 1882, S. 189 (zlb.de).
cite-note-33. ↑ Im Meyers 1905 noch lemmatisiert, als „
 bĂŒhnenartig gebauter Hörsaal fĂŒr anatomische Vorlesungen (siehe Anatomie)“.
cite-note-44. ↑ Luke Wilson: William Harvey’s Prelectiones: the Performance of the Body in the Renaissance Theatre of Anatomy, Representations, n°17, University of California Press, 1987.
cite-note-55. ↑ Sigrid Oehler-Klein: Benedetti, Alessandro. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 163 f.
cite-note-66. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500–1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000. Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 247f.
cite-note-77. ↑ Rafael Mandressi: Le Regard de l’anatomiste. Dissection et invention du corps en Occident, in: Éditions du Seuil, Paris 2003, o. S., ISBN 978-2-02-054099-5
cite-note-88. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin, 1936.
cite-note-99. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin, 1936; Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018 (Online), abgerufen am 8. MĂ€rz 2021 (pdf), Abschnitt 2.
cite-note-1010. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin, 1936. Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018 (Online), abgerufen am 8. MĂ€rz 2021, Abschnitt 4.
cite-note-richter-1111. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin, 1936; Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018 (Online), abgerufen am 8. MĂ€rz 2021, Abschnitt 2.
cite-note-1212. ↑ Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018 (Online), abgerufen am 8. MĂ€rz 2021, Abschnitt 4.
cite-note-1313. ↑ Gustav Steiner: Aerzte und Wundaerzte, Chirurgenzunft und medizinische FakultĂ€t in Basel. In: Basler Jahrbuch. 1954, S. 179–209, hier: S. 192–193.
cite-note-norm-friesen-u-2013-1414. ↑ Norm Friesen u. a.: The Anatomy Lecture Then and Now. Educational Philosophy and Theory, Taylor & Francis Online, 2013.
cite-note-1515. ↑ Alessandro Benedetti: Historia corporis humani sive anatomice. Venedig 1502, insbesondere Blatt aII–aIII (datiert 1497).
cite-note-1616. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice, Baltimore: The Johns Hopkins University Press 2011; Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018 (Online), abgerufen am 8. MĂ€rz 2021 (pdf), Abschnitt 6–8.
cite-note-1717. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 28.
cite-note-1818. ↑ Marion MĂŒcke, Thomas Schnalke: Anatomisches Theater. In: EuropĂ€ische Geschichte Online. Hrsg. vom Institut fĂŒr EuropĂ€ische Geschichte (Mainz), 2018 (Online), abgerufen am 8. MĂ€rz 2021 (pdf), Abschnitt 9.
cite-note-1919. ↑ Tankred Koch: Lebendig begraben. Geschichte und Geschichten vom Scheintod. Edition Leipzig, 1990, ISBN 3-361-00299-0; Neudruck (Lizenzausgabe mit dem Titel Scheitod. Lebendig begraben) Tosa Verlag, Wien 2002, S. 97–98.
cite-note-2020. ↑ Christoph Schweikardt: Anatomisches Theater. (2005), S. 61.
cite-note-2121. ↑ G. Ferrari: Public anatomy lessons and the carnival: the anatomy theatre of Bologna. In: Past and Present. Band 117, 1987, S. 50–106.
cite-note-schramm-2222. ↑ Helmar Schramm (Hrsg.): Spuren der Avantgarde. Theatrum anatomicum. FrĂŒhe Neuzeit und Moderne im Kulturvergleich. De Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-024578-3.
cite-note-2323. ↑ RĂŒckbrod Konrad: Das Anatomische Theater – Archetypus des modernen Hörsaals. In: Medizinischer Monatsspiegel Merck. 1973, S. 48.
cite-note-2424. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin 1936, S. 37 ff.
cite-note-2525. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin 1936, S. 53 ff.
cite-note-2626. ↑ Waag’s Theatrum Anatomicum.
cite-note-2727. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin 1936, S. 42 ff.
cite-note-2828. ↑ Giovanna Ferrari: Public Anatomy Lessons and the Carneval: the Anatomy Theatre of Bologna. In: Past and Present, Nr. 117, November 1987, S. 50 ff.
cite-note-2929. ↑ Britta Scholz: 2.7.2 Kopenhagen. In: Das Christianeum in Altona 1730-1773: UniversitĂ€tskonzept des König Christian VI. Books on Demand, Norderstedt, ISBN 978-3-8370-2736-5, S. 33; books.google.de
cite-note-3030. ↑ Vgl. Ferrari, Giovanna.
cite-note-3131. ↑ Geschichte des Instituts fĂŒr Anatomie und Zellbiologie der UniversitĂ€t Heidelberg, auf der Webseite der medizinischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Heidelberg, aufgerufen am 30. April 2024
cite-note-3232. ↑ Claus Priesner: Rolfink, Werner. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 9–10 (deutsche-biographie.de).
cite-note-3333. ↑ Adolf Meyer: Naturforschung und Naturlehre im alten Hamburg: ErinnerungsblĂ€tter zu Ehren der 90. Versammlung der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte in Hamburg (September 1928), Staats- und UniversitĂ€tsbibliothek Hamburg (Hrsg.), Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, 1928, S. 20.
cite-note-3434. ↑ Christoph Gottlieb von Murr: Beschreibung der vornehmsten MerkwĂŒrdigkeiten der H. R. Reichsfreyen Stadt Nuernberg und der hohen Schule zu Altdorf. Johann Eberhard Zeh, NĂŒrnberg 1[7]78, S. 657 (Digitalisat)
cite-note-3535. ↑ Christoph Gottlieb von Murr: Beschreibung der vornehmsten MerkwĂŒrdigkeiten der H. R. Reichsfreyen Stadt Nuernberg, in deren Bezirke und der UniversitĂ€t Altdorf. 2. Auflage. Wolf Penkerische Buchhandlung, NĂŒrnberg 1801, S. 384 (Digitalisat)
cite-note-3636. ↑ Ärztliche Vereine zu Bremen (Hrsg.): Biographische Skizzen verstorbener bremischer Ärzte und Naturforscher. Johan Georg Heyse, Bremen 1844, S. 140; Textarchiv – Internet Archive.
cite-note-3737. ↑ Carl Rabl: Geschichte der Anatomie an der UniversitĂ€t Leipzig. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1909, S. 12 (Textarchiv – Internet Archive).
cite-note-3838. ↑ Ludwig Cerutti: III. Beschreibung des anatom. Theaters zu Leipzig. In: Beschreibung der pathologischen PrĂ€parate des anatomischen Theaters zu Leipzig. Carl Cnobloch, Leipzig 1819, S. 287 (Digitalisat) und Carl Rabl: Geschichte der Anatomie an der UniversitĂ€t Leipzig. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1909, S. 79.
cite-note-3939. ↑ Stefan Kummer: Architektur und bildende Kunst von den AnfĂ€ngen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt WĂŒrzburg. 4 BĂ€nde; Band 2: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 638–649.
cite-note-4040. ↑ Alfred Brosche: Das alte „Theatrum anatomicum“ in WĂŒrzburg. In: Die Denkmalspflege. Band 7, 1905, S. 125–127.
cite-note-4141. ↑ Vgl. auch Gisela Kirchhoff: Martin MĂŒnz, Professor der Anatomie in WĂŒrzburg (1829–1849). Zugleich ein Beitrag zur Geschichte des Theatrum anatomicum. WĂŒrzburg 1964 (= MainfrĂ€nkische Hefte. Band 42), passim.
cite-note-4242. ↑ "Virchow in WĂŒrzburg – Wesen und Wirken von Virchow in WĂŒrzburg", Bericht auf der Webseite des Pathologischen Instituts der UniversitĂ€t WĂŒrzburg, aufgerufen am 30. April 2024
cite-note-4343. ↑ Andreas Mettenleiter: Die Anatomenskulpturen von Johann Peter Wagner an der Fassade des juliusspitĂ€lischen Gartenpavillons in WĂŒrzburg. In: WĂŒrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 18, 1999, S. 95–109.
cite-note-4444. ↑ Karl Kaspar Siebold: Rede von den Vortheilen, welche der Staat durch öffentliche anatomische Lehrveranstaltungen gewinnt. Bey der feyerlichen Einweyhung des neuen anatomischen Theaters im Julius Spital zu Wirzburg den 9. Julius 1788. NĂŒrnberg (Grattenauer) 1788.
cite-note-4545. ↑ Theodor Heinrich Schiebler: Anatomie in WĂŒrzburg (von 1593 bis zur Gegenwart). In: Vierhundert Jahre UniversitĂ€t WĂŒrzburg. Eine Festschrift. Hrsg. von Peter Baumgart, Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1982, S. 985–1004; hier: S. 987–989
cite-note-4646. ↑ Der Gartenpavillon. Stiftung Juliusspital
cite-note-4747. ↑ Heinz Otremba: Rudolf Virchow. BegrĂŒnder der Zellularpathologie. Eine Dokumentation. Echter-Verlag, WĂŒrzburg 1991, S. 18.
cite-note-4848. ↑ Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in WĂŒrzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital WĂŒrzburg anlĂ€sslich der 425jĂ€hrigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital WĂŒrzburg (Druck: Bonitas-Bauer), WĂŒrzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 384–460 (Der Anatomiepavillon).
cite-note-4949. ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 26.
cite-note-5050. ↑ Ute Laur-Ernst: Die Stadt Berlin in der Druckgrafik 1570-1870. Bd. 2. 1. Auflage. Lukas-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86732-055-9, S. 20.
cite-note-5151. ↑ Richard Schneider (Hrsg.): Berlin um 1900. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2004, ISBN 3-89479-164-0, S. 168
cite-note-5252. ↑ Gottfried Richter: Das Anatomische Theater. (Dr. Emil) Ebering Verlag, Berlin 1936, S. 65.
cite-note-5353. ↑ Brockbank, William: „Old Anatomical Theatres and What Took Place Therein [archive]“, Medical History, n°12, 1968.
cite-note-5454. ↑ Vgl. Brockbank, William.
cite-note-5555. ↑ Wilson Luke: William Harvey’s Prelectiones: the Performance of the Body in the Renaissance Theatre of Anatomy, Representations, n°17, 1987.
cite-note-5656. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice'. Baltimore: The Johns Hopkins University Press 2011, S. 19.
cite-note-5757. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice'. Baltimore: The Johns Hopkins University Press 2011, S. 20.
cite-note-5858. ↑ enzyklo.de abgerufen am 23. Januar 2015
cite-note-5959. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice'. Baltimore: The Johns Hopkins University Press, 2011, S. 17, 24.
cite-note-6060. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500-1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000. Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 241–258, 244.
cite-note-6161. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice'. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 21, 23.
cite-note-6262. ↑ Vgl. Benedetti, Alessandro, Anatomica. sive historia corporis humani, 1502, Kapitel 1, zit. nach: Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 23.
cite-note-6363. ↑ Vgl. Benedetti, Alessandro, Anatomica, sive historia corporis humani
cite-note-6464. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 26, 28.
cite-note-6565. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 18, 20 f.
cite-note-j-tte-6666. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500–1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000, Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 244
cite-note-6767. ↑ Andrea Carlino: Books of the Body. Anatomical Ritual and Renaissance Learning. The University of Chicago Press, Chicago 1999, S. 115–119.
cite-note-6868. ↑ Vgl. William Heckscher: Rembrandt’s Anatomy of Dr. Nicolaas Tulp. An iconological study. New York University Press, Washington Square 1958, S. 46.
cite-note-6969. ↑ Stefanie Stockhorst: Unterweisung und Ostentation auf dem anatomischen Theater der FrĂŒhen Neuzeit. Die öffentliche Leichensektion als Modellfall des 'theatrum mundi'. In: Albert Schirrmeister unter Mitarb. v. Mathias Pozsgai (Hrsg.): ZeitsprĂŒnge. Forschungen zur FrĂŒhen Neuzeit. Band 9, Nr. 1/2, 2005, ISBN 978-3-465-03383-7, S. 271–290, bes. S. 276.
cite-note-7070. ↑ Stefanie Stockhorst: Das frĂŒhneuzeitliche theatrum anatomicum als Ort der Affektenschulung. Überlegungen zum VerhĂ€ltnis von Anatomietheater und SchaubĂŒhne. In: Johann Anselm Steiger, Ralf Georg Bogner, Ulrich Heinen, Renate Steiger, Melvin Unger u. Helen Watanabe-O‘Kelly (Hrsg.): Passion, Affekt und Leidenschaft in der FrĂŒhen Neuzeit. 1. Auflage. Band II. Harrasowitz, Wiesbaden 2005, ISBN 978-3-447-05336-5, S. 1091–1104.
cite-note-7171. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 24.
cite-note-7272. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 29, 30.
cite-note-7373. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500–1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000. Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 248, 250.
cite-note-7474. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 28, 30.
cite-note-7575. ↑ Karen Ingham: Tissue to text. Ars moriendi and the theatre of anatomy. In: Performance Research Journal, Volume 15, Nr. 1, CPR (Centre for Performance Research): Aberystwyth, March 2010, S. 48–57, S. 50.
cite-note-7676. ↑ Hartmut Böhme: Der Körper als BĂŒhne. Zur Protogeschichte der Anatomie. In: Bernhard Siegert (Hrsg.) u. a.: BĂŒhnen des Wissens. Interferenzen zwischen Wissenschaft und Kunst, Dahlem University Press, Berlin 2003, S. 110–139, 126.
cite-note-7777. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500–1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000. Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 249, 251.
cite-note-7878. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500–1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000. Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 251 f.
cite-note-7979. ↑ Galen on anatomical procedures. Translation of the surviving books with introduction and notes by Charles Singer. Oxford University Press, London 1956.
cite-note-8080. ↑ Charles Donald O’Malley: Andreas Vesalius of Brussels 1514-1564. University of California Press, London 1964, S. 343.
cite-note-8181. ↑ Robert JĂŒtte: Die Entdeckung des „inneren“ Menschen 1500–1800. In: Richard van DĂŒlmen (Hrsg.): Erfindung des Menschen. SchöpfungstrĂ€ume und Körperbilder 1500–2000. Böhlau Verlag, Wien 1998, ISBN 3-205-98873-6, S. 245.
cite-note-8282. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 18.
cite-note-8383. ↑ Cynthia Klestinec: Theaters of Anatomy. Students, Teachers, and Traditions of Dissection in Renaissance Venice. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2011, S. 29–42.
cite-note-8484. ↑ Andrew Cunningham: The End of the Sacred Ritual of Anatomy. In: Canadian Bulletin of Medical History, 2001, Nr. 18, o. S.
cite-note-8585. ↑ Heinrich Buess, Huldrych M. Koelbing: Kurze Geschichte der ankylosierenden Spondylitis und Spondylose. J. R. Geigy, Basel 1964 (= Acta rheumatologica. Nr. 22), S. 37.
cite-note-8686. ↑ milestone-books.de